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| Das Freilichtmuseum in
Lindlar bietet viele Möglichkeiten, Natur
und Leben mit der Natur in früherer Zeit kennen zu lernen. Traditionelles Leben
auf dem Lande mit Großfamilie und vielen Tieren können nachvollzogen und
teilweise selbst erlebt werden. Alte Handwerke werden ausprobiert und erlernt,
Arbeiten mit Naturmaterialien, mit den eigenen Händen und alten Werkzeugen,
bringen unvergessliche Erfolgserlebnisse nicht nur für Kinder. Die Wirren des
Bergischen Wetters, die jahreszeitlichen Veränderungen und das immer wieder
andere Gesicht des Museums durch neue Gebäude, variierende Anbauplanung und wachsende Bestände alter
Tierrassen sorgen für Spannung und neue Ansichten. Das macht "Outdoor"
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Lernen zu einem herausragenden Ereignis, das lange in Erinnerung bleibt. |
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Hier einige Aktionen, die von mir konzipiert und betreut werden:

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Unter der Lupe
Das Gelände des FM biete ideale
Möglichkeiten, das Leben im und am Wasser zu beobachten.
Vergleiche von stehenden Gewässern
wie der Mühlenteich und fließenden Gewässern wie der Lingenbach zeigen
allgemeine Lebensbedingungen auf, ermöglichen aber auch eine ökologische
Bewertung.
Allzu Neugierige können dabei auch
schon mal die aggressive Fresslust von Käferlarven am eigenen Finger
erleben.

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Tierisch im Museum
Alte Ställe und alte Tierrassen bieten ein
großes Lernfeld. Traditionelle Formen der Tierhaltung können analysiert
und sogar selbst ausprobiert werden. Das eigene Erleben und die Vergleiche
mit konventioneller und biologischer (nach Biorichtlinien) Tierhaltung
machen eine Beurteilung der in Presse und Büchern gelesenen Informationen
möglich.
Der Kontakt zu den Tieren ist vor allem für
kleinere Kinder ein unvergessliches Erlebnis.
Die Ansprache ethischer Aspekte der Tierhaltung
kann bei älteren Schülern genutzt werden, den Umgang mit eigenen Tieren
oder auch mit den Mitmenschen kritisch zu beleuchten.
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Aktionen Landwirtschaft
Getreideanbau, -ernte, -drusch, -reinigung, -verarbeitung,
-nutzung
Kartoffelanbau, -ernte mit Kartoffelfeuer,
-sortieren, -nutzung
Traditioneller Ackerbau: Wie geht das mit dem
Kaltblutpferd? Wie stark ist so ein Pferd?
Getreidedreschen mit dem Dreschflegel.
Getreidereinigung mit eigener Kraft: Die Spreu
trennt sich vom Korn. Eine staubige Angelegenheit, die Spaß macht.
Strohhäckseln ist gefährlich. Auch das
Einstreuen birgt Gefahren!
Kartoffeln in Lehm eingepackt und auf dem
Lagerfeuer gebraten: leckerer geht es nicht.
Kühe melken mit der Hand. Das machte dicke Arme!
Ein mühsames Geschäft. Da weiß man moderne Technik zu schätzen!


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Der Lehm- und Fachwerkbau
Mit viel Gefühl an Händen und Füßen erlernen
Schüler, Lehrer und andere Interessierte ein traditionelles Handwerk zur
Errichtung der für das Bergische Land so typischen Häuser.
Die Herstellung des Baulehms mit einem idealen
Mischungsverhältnis von Lehm, Sand, selbst gehäckseltem Stroh und Wasser
ist eine große Herausforderung.
Hat der Lehm die richtige Konsistenz, dann kann
das mit einem Weidengeflecht vorbereitete Gefach durch Anwerfen des
Materials zugebaut werden. Ein Händewerk ganz besonderer Art!
Die Herstellung von Lehmziegelrohlingen mit einer
Presse ist eher etwas für Erwachsene. Mit diesen "Grünlingen"
kann auch ausgefacht werden.
Der Spaß an der Arbeit mit Lehm steht den
Kindern in den Gesichtern und auf der Kleidung geschrieben. Und wenn
die Kinder dann wieder zu Hause sind, wird jedes Mutter- und Vaterherz
beim Anblick der Lehmsouvenirs und -mitbringsel höher schlagen...

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Filzen
Der Umgang mit dem Naturmaterial Wolle fordert
die Kreativität von Jung und Alt.
Dabei kann man sowohl mit einer einfachen Technik
Bälle gestalten oder z.B. Stöcke befilzen.
Mit einer ausgefeilten Nadeltechnik lassen sich
sogar detaillierte Landschaften und andere Bilder entwerfen.

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| Weitere Aktionen: |
Raus in den Wald (siehe
auch Jugendherberge)
Naturdetektive unterwegs
Flötenschnitzen
Rund um die Milch (Buttern u.a.)
Rund ums Getreide (Getreidearten,
Mahlen u.a.)
und, und, und...... |
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